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Mehr Wohnraum, mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit, solide Finanzen, gute
Mobilität und starke Ortsteile: Die CDU Hemmingen will das Erreichte
sichern und dort ansetzen, wo die Bürgerinnen und Bürger noch Luft nach
oben sehen.

Hemmingen hat in den vergangenen Jahren viele große Projekte umgesetzt. Die
neue B3 entlastet unsere Straßen und Wohngebiete, die Stadtbahn verbindet
Hemmingen mit Hannover, neue Gerätehäuser und Technik für unsere
Feuerwehren sorgen für mehr Sicherheit, große Investitionen in Schulen und
KiTas bilden ein gutes Fundament für Bildung und Familien.
Jetzt geht es darum, darauf aufzubauen.

Unter dem Leitgedanken „Zeit für den nächsten Schritt“ hat der CDU-
Stadtverband Hemmingen das Wahlprogramm für die Ratsperiode 2026 bis 2031
vorgestellt. Es geht dabei nicht um Versprechen, die irgendwo auf dem Papier gut
klingen. Es geht um die Frage, wie Hemmingen in fünf Jahren konkret aussehen
und sich anfühlen soll.

„Wir wollen Bewährtes schützen und die Dinge anpacken, bei denen die
Menschen zu Recht sagen: Hier geht noch mehr“, erklärt der Vorsitzende des
CDU-Stadtverbandes Hemmingen, Aaron Oelker.

Wohnen, unterwegs sein und ankommen

Die CDU will Hemmingen weiterentwickeln, ohne den Charakter der Stadt und
der Ortsteile aufzugeben. Bis zu 300 neue Wohneinheiten bis 2031 sollen
entstehen, davon ein Drittel im unteren und mittleren Preissegment. Gleichzeitig
gilt für die CDU: keine Nachverdichtung um jeden Preis und maximal drei
Vollgeschosse. „In der Wohnungsdebatte wird immer wieder reflexartig nach
mehr sozialem Wohnungsbau gerufen. Das löst aber nicht unsere Probleme in
Hemmingen. Uns fehlt Wohnraum für Menschen, die ein ganz normales
Einkommen haben. Sie verdienen zu viel für den Anspruch auf eine
Sozialwohnung und haben gleichzeitig aber zu wenig, um sich die derzeitigen
Mieten zu leisten. Genau diese Menschen dürfen wir nicht vergessen“, erklärt
Oelker.

Auch bei der Mobilität setzt die CDU auf einen pragmatischen Ansatz. Alle
Verkehrsteilnehmer sollen sicher und zuverlässig ans Ziel kommen, egal ob zu
Fuß, mit dem Fahrrad, Bus und Bahn oder dem Auto. Dazu gehören sanierte
Straßen und Wege, sichere Radwege, bessere Beleuchtung, moderne
Parkraumkonzepte und der weitere Einsatz für den Stadtbahnanschluss nach
Arnum.

„Wir wollen keine Verkehrspolitik, bei der ein Verkehrsmittel gegen das andere
ausgespielt wird. Künstlich Verkehre beschneiden, wie beispielsweise in
Hannover kommt für uns nicht infrage. Hemmingen braucht Lösungen, die zum
Alltag der Menschen passen“, so der Vorsitzende.

Gute Bedingungen für Familien und junge Menschen

Familien, Kinder und Jugendliche gehören für die CDU in den Mittelpunkt einer
lebenswerten Stadt. Deshalb sollen Kita- und Betreuungsangebote gesichert,
Schulen kontinuierlich modernisiert und neue Freizeitmöglichkeiten geschaffen
werden.

Geplant sind unter anderem moderne Spielplätze, ein Pumptrack
beziehungsweise Skatepark, Calisthenics- und Fitnessanlagen, moderne
Bolzplätze und attraktive Treffpunkte für Jugendliche. Auch einen Familienpass
mit Vergünstigungen in Hemminger Geschäften möchte die CDU einführen.

Sicher und gut aufgestellt

Sicherheit und Ordnung sind für die CDU ein wichtiger Bestandteil für eine
funktionierende Stadt. Vandalismus und wilder Müll sollen konsequenter
bekämpft, öffentliche Räume sauber und sicher gehalten und die Ordnung im
Straßenverkehr verbessert werden.

Gleichzeitig will die CDU die Feuerwehrstandorte in Devese und
Hiddestorf/Ohlendorf modernisieren beziehungsweise neu bauen, die Kinder-
und Jugendfeuerwehren stärken und die Stadt besser auf Starkregen,
Hochwasser und mögliche Stromausfälle vorbereiten.

„Sicherheit beginnt nicht erst im Katastrophenfall. Sie beginnt damit, dass
Menschen sich in ihrem Ortsteil sicher fühlen und wissen: Wenn etwas passiert,
ist unsere Stadt vorbereitet.“

Ein gepflegtes Hemmingen ist Lebensqualität

Zur Lebensqualität gehört für die CDU aber auch, wie Hemmingen im Alltag wirkt.
Gepflegte Grünanlagen, saubere öffentliche Flächen, mehr Bäume und Blumen
und eine gute Ausstattung des öffentlichen Raums sollen dafür sorgen, dass sich
die Menschen in ihrer Stadt gerne bewegen und aufhalten.

„Viele Bürger bemängeln den Zustand mancher öffentlichen Fläche. Anspruch
und Wirklichkeit passen teilweise nicht zusammen und das möchten wir nicht
hinnehmen. Wir müssen uns fragen, ob Strukturen, Personalorganisation und
Aufgabenverteilung noch zu den gewünschten Zielen passen oder ob wir hier
nachsteuern können. Gleichwohl ist die Stadt nicht für jeden Bereich
verantwortlich und ganz sicher nicht dafür, den Müll der Verursacher zu
beseitigen, als sei es eine Selbstverständlichkeit. Wer in Hemmingen wohnt, der
darf vor seiner Haustür auch gerne einmal einen Besen in die Hand nehmen, wir
wohnen hier schließlich alle.“

So sollen Abläufe geprüft werden und Rahmenbedingungen verbessern werden,
um Ziele effizienter zu erreichen. Auch an den Pflegeintervallen möchte die CDU
Änderungen vornehmen.

„Wir müssen uns auch den Punkt der Bürokratie anschauen. Wenn einfache
Aufgaben erst erledigt werden können, nachdem im Hintergrund diverse
Formulare ausgefüllt wurden, dann ist das für den Bürger nur schwer zu
verstehen“, betont Oelker.

Hemmingen lebt von seinen Menschen

Eine Stadt ist mehr als Verwaltung und Infrastruktur. Vereine, Ehrenamt und
Gemeinschaft ein wesentlicher Bestandteil unserer Stadt.

Die Vereinsförderung soll fortgeführt, moderne Sportstätten erhalten und das
Ehrenamt besser unterstützt werden. Auch Willkommensfeiern für
Neubürgerinnen und Neubürger sowie neue Formate für die
Städtepartnerschaften sind Teil des Programms.

Gleichzeitig möchte die CDU ältere Menschen stärker in den Mittelpunkt rücken.
Ein Seniorenbeirat, altersgerechter Wohnraum, barrierefreie Wege, mehr
Sitzgelegenheiten und Begegnungsangebote gegen Einsamkeit gehören zu den
Vorschlägen.

Verantwortung heißt auch: mit dem Geld auskommen

Bei allen Vorhaben muss eines klar sein: Hemmingen muss finanziell
handlungsfähig bleiben.

Klare Prioritäten bei Investitionen, die konsequente Nutzung von Fördermitteln
und eine regelmäßige Überprüfung kommunaler Ausgaben auf Wirtschaftlichkeit
sind unverzichtbar. Grund- und Gewerbesteuern sollen jedoch möglichst stabil
bleiben, um keine neuen Belastungen für die Hemmingerinnen und Hemminger
zu schaffen. Erhöhungen dürfen nur das Ultima Ratio sein.

„Wir können nur das ausgeben, was wir auch dauerhaft finanzieren können.
Deshalb müssen wir Prioritäten setzen. Das ist nicht immer die bequemste
Antwort, aber eine ehrliche“, so Oelker.

Erfahrung und neue Ideen

Auch das Team der CDU soll diesen Anspruch widerspiegeln.
19 Kandidatinnen und Kandidaten treten für den Stadtrat an. Der jüngste
Kandidat ist 19 Jahre alt, sechs Bewerberinnen und Bewerber sind unter 35
Jahren. Menschen aus unterschiedlichen Ortsteilen, Berufen und Generationen
treten gemeinsam an.

„Die Mischung aus erfahrenen Ratsmitgliedern und ganz neuen Kandidatinnen
und Kandidaten mit vielfältigen Berufen und Interessen macht unsere Liste so
stark“, erklärt Oelker.

Das Wahlprogramm verbindet dabei konkrete Antworten auf die großen Fragen
der Stadtentwicklung mit Verbesserungen, die im Alltag unmittelbar spürbar sein
sollen. Beim Wohnen, bei der Mobilität, bei Sicherheit und Sauberkeit, für
Familien und Jugendliche, für Vereine und Ehrenamt sowie für ältere Menschen.
Dazu kommen klare Vorstellungen zu Klima und Umwelt, Wirtschaft und
Finanzen, Digitalisierung und einer modernen Verwaltung.

Zeit für den nächsten Schritt

Die CDU in Hemmingen tritt dabei mit dem Anspruch an, auf dem Erreichten
aufzubauen und gleichzeitig dort nachzulegen, wo Hemmingen besser werden
kann.

Für die kommenden fünf Jahre bedeutet das aus Sicht der CDU:

Bezahlbar wohnen.
Gut unterwegs sein.
Familien und junge Menschen stärken.
Für Sicherheit und Ordnung sorgen.
Vereine und Ehrenamt unterstützen.
Ältere Menschen im Blick haben.

„Wir haben in den vergangenen Jahren Verantwortung übernommen. Jetzt wollen
wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen und mit Erfahrung, neuen Ideen und
einem klaren Blick auf das, was Hemmingen wirklich braucht“, so der CDU-
Vorsitzende.